Liebe dein Leben, nicht deinen Job!

Nimm dich ernst,
aber nicht wichtig!

Gelassen und entspannt durch Job und Alltag

Trotz 60-Stunden-Woche und engagiertem Familienleben ist der erfolgreiche Agenturmanager tatsächlich ein tiefenentspannter, grundfröhlicher Mensch. Wie er das schafft? Mut, Verrücktheit, Spontaneität, Spaß, Humor, ein hohes Maß an Disziplin und Konsequenz, ein verlässliches Bauchgefühl und eine gute Portion Selbstironie – das sind nur einige der Eigenschaften, die ihn auszeichnen. In diesem Buch erzählt Frank Behrendt, was ihn geprägt hat, mit welcher Haltung er Dinge angeht, wie er so angstfrei geworden ist, was ihm Kraft und Energie gibt.

Zum Selbst-Test Zum Trailer Mehr zum Buch

Buch/ebook jetzt bestellen

Mach Dir jeden Morgen klar, dass wir im Job nur Monopoly für Erwachsene spielen.

Samstagvormittag. Ich sitze beim Friseur. Unangemeldet. Geht nicht anders, denn bei JP Cut & Color, bei mir gleich um die Ecke, gibt es keine Termine. Hier gilt: first come, first serve. Manchmal muss ich eine Stunde warten. Trotzdem – alle zwei, drei Wochen komme ich hierher, seit sechs Jahren. Wie immer waren die Damen vom Altersheim gegenüber schneller als ich. Ich habe auf einem der Wartestühle Platz genommen und checke meine Mails auf dem Smartphone. Da ruft Daniel Häuser an, der zusammen mit Peter Bulo Böhling das People-Magazin der Kommunikationsbranche macht: Clap. Für Neugierige, Eitle und Schadenfrohe lautet der Untertitel. Häuser will mal wieder eine Geschichte mit mir machen, nur ein Thema brauchen wir noch. Franky, wie machst du das nur, fragt er, du bist immer gut drauf, nie gestresst. Dieses Feedback hatte ich schon öfter bekommen. Die Leute wunderten sich, dass ich nie in Hektik gerate. Der Chef einer der großen Kommunikationsagenturen in Deutschland mit Tiefenentspannung als Grundmodus? Das war kaum vorstellbar. Vor allem nicht in der Agenturbranche, die zu Recht als besonders schnelllebig und kräftezehrend gilt. Daniel Häuser kennt mich. Der weiß, dass das keine Show ist. Entspannt und gelassen zu sein kann man ja auch nicht auf Dauer spielen. Entweder man ist es oder man ist es nicht. Was nimmst du eigentlich für Drogen? Die will ich auch haben, frotzelt er. Ist doch ganz einfach, spiele ich den Ball zurück und gebe ihm einen kurzen Überblick über meine Tricks, mit denen ich es schaffe, auch inmitten der größten Aufregung auf dem Boden zu bleiben. Das ist gut, schreib das doch mal auf!, sagt Häuser. Die Dauerwellen der alten Damen dauern noch etwas länger. Um mich herum das Brummen der Trockenhauben, die warme Luft, das Hintergrundgeräusch aus plappernden Stimmen und klappernden Kaffeetassen, das Wabern der Haarspray-Wolken.

… Innerhalb von zwanzig Minuten habe ich zehn Ratschläge in mein Smartphone eingetippt. Wuuusch – abgesendet. Drei Minuten später ist Häusers Antwort da: Nummer sechs ist daneben. Der Rest ist gut. Ich schau mir die Sechs an: Na ja. Schreibe eine neue. Wieder Wuuusch. Häusers Response: Klasse. So drucken wir das in Clap ab. In Ordnung? Bis September 2015 hatten nur wenige von dieser Zeitschrift gehört, denn die gibt es nicht am Kiosk zu kaufen. Die Redaktion entscheidet, wer in den Verteiler aufgenommen wird. Bei einer Auflage von rund 2.500 gedruckten Exemplaren ist das für jemanden aus der PR-, Werbe- oder Verlags-Szene wie ein Ritterschlag, wenn er das Hochglanz- Blatt in der Post hat. Wohlgemerkt: nicht im digitalen, sondern im realen Briefkasten. Denn Clap ist vorwiegend ganz old-fashioned noch ein Print-Medium. Da drückt keiner mal schnell auf Weiterleiten. Doch dieses Mal war es anders: Irgendjemand fotografierte die Seite mit meinen 10 ernsthaften Ratschlägen, wie man lockerer durchs (Berufs-)Leben kommt ab und stellte sie ins Netz. Sie machte in den sozialen Netzwerken die Runde, wurde tausendfach geshared, geliked und getwittert. Irgendwann stiegen die Verbreitungsmaschinen im Netz ein: Spiegelonline, BILD.de, Stern.de. Die Sache war schon völlig außer Kontrolle geraten, als auch noch die Print-Medien nachzogen – vom Handelsblatt über die Wirtschaftswoche bis zur Frauenzeitschrift myself.

Selbst mich, den altgedienten PR-Profi, hat diese Resonanz total überrascht. Schnell wurde klar: Ich habe da einen Nerv getroffen. Denn das Work-Life-Thema ist ja nicht nur in Agenturen – also dort, wo es fast schon Tradition ist, die Nächte durchzuarbeiten – ein Riesen-Thema. In jeder Branche gibt es viele bewährte Mitarbeiter, die sich ausgelaugt und fremdgesteuert fühlen, und die Generation Y will erst gar nicht in diesen Arbeite-bis-du-umfällst-und-vergiss- deine-Familie-Modus hineingeraten. Sie alle wollen ein Leben, in dem Beruf und Privates nicht im Kampf miteinander liegen; sie wollen ihr Bestes geben und beitragen, ohne in der Job-Maschinerie kleingehäckselt zu werden. In Kurzform: Sie wollen entspannt und nicht gehetzt sein. Auf den ersten Blick zeigen die 10 Ratschläge, wie ich persönlich es schaffe, gelassen zu sein und ein entspanntes Leben zu führen. Es ist mein Weg, mich nicht von meinem Job auffressen zu lassen. Dein Weg sieht bestimmt anders aus. Doch hinter jedem meiner Ratschläge steckt mehr als nur ein flapsiger Denkanstoß. Was ich im Hochsommer in einem heißen Friseursalon auf die Schnelle ins Smartphone getippt habe, ist die Essenz eines ganzen (Arbeits-)Lebens. Den tieferen Sinn hinter jedem dieser Ratschläge will ich in diesem Buch freilegen.

Denn ich habe eine Vision: weniger Hektik und Getriebensein, mehr Gelassenheit für alle. Diese Vision handelt von Chefs, die ein Fels in der Brandung sind und nicht krampfhaft nach Schuldigen suchen. Von Mitarbeitern, die nicht über die Arbeitsbelastung stöhnen, sondern Freude und Spaß an ihrem Job haben. Menschen, die sich wieder daran erinnern, warum sie ihren Beruf gewählt haben, weil sie endlich ruhig und ohne Hetze ihre Arbeit machen können.

Diese Vision will ich teilen. Ich will inspirieren, indem ich von meinen Erfolgen und meinen Fehlern erzähle, davon, was ich erlebt habe und was mich berührt. Ich gebe zu, eine Portion Eigennutz ist auch mit dabei: Ich bin gerne mit entspannten Menschen zusammen. Das Leben macht mehr Spaß mit gelassenen Kunden und Kollegen. Ich freue mich auf Bäckereiverkäuferinnen, die auch im morgendlichen Ansturm ein Lächeln für ihre Kunden übrig haben. Wenn ich im Flieger unterwegs bin, fängt der Tag mit gut aufgelegten Security-Leuten bei der Gepäckkontrolle gleich viel schöner an. Und in der Bahn weiß ich höfliche Reisende zu schätzen, die meine Begrüßung erwidern, wenn ich mich ihnen gegenüber hinsetze. Zehn Ratschläge sind es, die meine Einstellung zum Leben auf den Punkt bringen. Sie beschreiben mein Universum. Dass sie funktionieren, zeigt nicht nur mein äußerer Erfolg. Vor allem meine Grundentspanntheit und meine Zufriedenheit sind der Beweis dafür, dass es sich mit ihnen sehr gut leben lässt. Wenn nur einer von ihnen dir zu mehr Klarheit verhilft, dir mehr Zeit mit deiner Familie verschafft oder dir dabei hilft, dich nicht von der Arbeit auffressen zu lassen, dann hat dieses Buch seinen Zweck schon erfüllt.

Mehr lesen in der XXL-Leseprobe

Buch/ebook jetzt bestellen

Frank Behrendts Tipp: Hol dir jeden Tag deinen happiness-kick

Liebst du Deinen Job mehr als Dein Leben?
Bist Du entspannt? Gestresst?

Happiness-Kick

Kannst du nachvollziehen, dass Frank Behrendt meint, wir würden jeden Tag im Job nur Monopoly für Erwachsene spielen? Am besten machst du gleich unseren kurzen Selbst-Test ... und mit etwas Glück kannst du das neue Buch von Frank Behrendt gewinnen.

Hier geht's zum Test
Happiness-Kick

Buch/ebook jetzt bestellen

Der Autor

Frank Behrendt, 52, ist seit gut 20 Jahren ausgewiesener PR- und Kommunikationsfachmann mit intensiven Kontakten zu Medien, Wirtschaft und Politik. Nach Stationen bei BILD, Dornier, Henkel, RTL Television und Universal Music war der Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München Deutschland-Chef bei KetchumPleon, bevor er 2011 als Vorstand zur fischerAppelt AG wechselte. Seit März 2016 ist er als Senior-Advisor für fischerAppelt tätig.

Frank Behrendt lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Köln. Eine französische Bulldogge mit Namen Fee komplettiert das nie langweilige Familienleben, das er so liebt wie nichts anderes auf der Welt.

Mehr über Frank Behrendt unter www.frankzdeluxe.de

Frank Behrendt

Veranstaltungen