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Jacques Lecomte: Der Welt geht es besser, als sie glauben

Jacques Lecomte: Der Welt geht es besser, als Sie glauben

Jacques LecomteAls Sie den Titel »Der Welt geht es besser, als Sie glauben« gelesen haben, waren Sie bestimmt irritiert, wenn nicht gar schockiert. Wie kann es der Welt besser gehen, da doch Arbeitslosigkeit, Kriege, Anschläge, Erderwärmung und all die anderen schlechten Nachrichten die Schlagzeilen beherrschen?

In meinem Buch geht es darum, die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachten, um besser reagieren zu können, denn viele Zahlen sagen uns etwas ganz anderes:

In den letzten Jahrzehnten haben, bezogen auf den gesamten Globus, Armut, Hunger, Analphabetismus und Krankheiten so stark abgenommen wie nie zuvor. Die diesbezüglichen Zahlen und Fakten stammen von internationalen Institutionen wie der UNO, UNICEF, der FAO, UNESCO, der FAO, WHO, der Weltbank, Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen oder aus wissenschaftlichen Studien, die den Prozess dieser Verbesserungen beschreiben. Jacques Lecomte: Der Welt geht es besserDie Gewalt ist seit einigen Jahrhunderten im Abnehmen begriffen …

Kurzum, es geht der Menschheit entgegen der landläufigen Meinung sehr viel besser als noch vor zwanzig Jahren, wenngleich allzu viel noch im Argen liegt. Was die Erde angeht, so ist sie in mancherlei Hinsicht in weniger guter, in anderer hingegen in besserer Verfassung als früher.

Die Welt braucht eine realistische Hoffnung:
»Die beiden wichtigsten Dinge auf der Welt sind Liebe und Vorstellungskraft.
Und das sind zwei erneuerbare Ressourcen.«
Yann Arthus-Bertrand

 

Der Menschheit geht es besser als sie glauben:

  • Vorausgesetzt, die positiven Entwicklungen der letzten Jahre dauern an, könnte der Hunger bis 2030 weltweit ausgemerzt sein.
  • Die Zahl der nicht eingeschulten Kinder hat sich binnen zwanzig Jahren weltweit halbiert.
  • Die Mehrheit der Staaten der Erde sind Demokratien. Vor zwei Jahrhunderten war das nur bei 5% der Fall.

Eine bessere Gesundheit:

  • Mütter- und Kindersterblichkeit haben sich seit 1990 halbiert.
  • Die Todesfälle durch Aids gingen zwischen 2005 und 2013 um 35% zurück.
  • Lepra, Poliomyelitis und Flussblindheit sind auf bestem Weg, ausgerottet zu werden.
  • 2,6 Milliarden Menschen hatten zwischen 1990 und 2015 Zugang zu Trinkwasser.

Umwelt – es geht voran:

  • Die Ozonschicht wird sich aller Voraussicht nach bis 2050 weitestgehend regeneriert haben.
  • Das Übereinkommen von Paris zur Klimaerwärmung kam in weniger als einem Jahr Zustande, ein Rekord in der Geschichte internationaler Vereinbarungen.
  • Die Abholzung des Regenwalds im brasilianischen Amazonasgebiet fiel zwischen 2004 und 2012 um 80%.
  • Im Lauf der letzten vier Jahrhunderte starben weniger als 1% aller Organismen aus; in den vergangenen dreißig Jahren starb keine einzige Meerestierart aus.

 Noch nie gab es so wenig Gewalt wie heute:

  • Zwischen 1950 und 2015 verdreizehnfachte sich die Zahl der Länder, die die Todesstrafe abschafften.
  • Ciudad Juárez gilt als „Welthauptstadt der Morde“, mit einem Rekord von 3.000 Morden im Jahr 2010. 2015 betrug diese Zahl nur noch ein Zehntel davon.
  • 2015 waren von 1.000 Todesfällen in der Welt nur drei einem Krieg geschuldet.
  • In den letzten Jahren haben verschiedene Terrorgruppen dem bewaffneten Kampf abgeschworen, insbesondere die IRA in Nordirland 2010, die ETA im Baskenland 2011, die FLNC in Korsika 2014 und die FARC in Kolumbien 2016.

 

Hätten Sie all das für möglich gehalten? Als ich mich daranmachte, das Buch zu schreiben, wusste ich ebenfalls nicht, wie positiv sich die Menschheit in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Sicher, unsere Welt ist alles andere als perfekt, aber sie rast nicht auf eine Katastrophe zu, und wir haben allen Grund, optimistisch zu sein. Jaques Lecomte

Leseprobe Lecomte: Der Welt geht es besser als sie glauben

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